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Worst & Best of Abschlussveranstaltung

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Heute war es soweit, der Schlusspunkt der Startwoche ist gesetzt. Nach einer etwas längeren Abschlussveranstaltung in der Olma Halle 2.1 haben rund 1’300 neueingetretene Studierende die erste Woche an der HSG überstanden. Wir fassen für euch die Highlights dieses Events zusammen.

Top

  1. Zum Redaktionsfavoriten wurde das Tri-tra-trallala gewählt.
  2. Obwohl eine Minderheit der Meinung ist, dass der Panda den Top-Status ebenfalls verdient hätte.
  3. Die Gruppe, bei der nicht alles glatt lief. Charmant, und wir haben mitgelacht: Wers besser kann, solls selber machen.

Flop

  1. Zum Flop gekürt, haben wir den Kameramann, welcher für uns Zuschauer unerklärbare auf und ab Bewegungen machte.
  2. Goethe.
  3. Selbsthilferadio für ausländische Studierende. Wenn man einen Dialekt hören will, reichen doch die Sender, die wir schon haben.

 

Insgesamt war die Abschlussveranstaltung wie die Startwoche 2010 selbst, ein gelungener Anlass. Das detaillierte ‚Protokoll‘ der Veranstaltung findet ihr auf unserem Twitter Stream. Jetzt sind wir gespannt, wenn es in ein paar Tagen ernst wird! Euch alles Gute dafür.

Bildnachweis: Alev Kurucay (2010)


Printbeiträge der Teams

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Hier sind eure Printbeiträge: (mehr …)


„Zeitungen sind wie Spitäler“

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Felix C. Seyfarth (35), dipl. pol. studierte Philosophie und Geschichte in Berlin und New York. Er war im Bereich Public Information für die Vereinten Nationen tätig und arbeitete als Internet-Spezialist für die Deutsche Bank in New York. Von 2006 bis 2009 leitete er als Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Präsidiumsbüro der Leuphana Universität Lüneburg das Universitätsmarketing und die Zentrale Webredaktion. Im Rahmen der Startwoche 2010 betreut er als Experte das neue Team «Doku Internet».


Daniel Stricker: Sie doktorieren an der HSG zum Thema „Fernsehen 2.0“.  Im Moment sind die Fernsehwelt und das Internet weitestgehend getrennte Informationskanäle. Ist diese Trennung heute bereits durchbrochen?

Felix Seyfarth: Man sieht dass diese beiden Medien immer stärker miteinander verschmelzen. Ganz deutlich ist das bei der Hardware. Ich kann mir auf neuen Fernsehgeräten mit Internetanschluss bereits heute  YouTube-Clips angucken. Die Fernsehanstalten versuchen mit verschiedenen Experimentalformaten diese Kluft zu überbrücken. Angebote wie Hulu oder iTunes, erlauben mir Fernsehsendungen  zu kaufen und herunterzuladen. Es gibt auch Formate, die Inhalte, die aus dem Internet kommen, in das Fernsehen übernehmen.

Fernsehen 2.0 bedeutet ja auch, dass das Publikum zum Inhaltsproduzenten wird. Halten Sie es für möglich, dass  diese Partizipation über das Uploaden von Filmchen auf  YouTube hinausgehen wird?

Das passiert bereits, wir sind mittendrin in einer Umwälzung. Unsere Internetgesellschaft wird durch das klassische Modell Sender/Empfänger weniger treffend beschrieben als durch ein Modell Sender/Sender-Kommunikation. Wenn ich eine Botschaft aussende, kann und muss ich davon ausgehen, dass ein Empfänger diese weitersendet, kommentiert oder modifiziert. Und davon ist zunehmend auch das Fernsehen betroffen. (mehr …)


Hinter den Kulissen beim St.Galler Tagblatt

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Den Print-Teams unter euch ist sein Name spätestens seit seinem Referat vom Dienstagmorgen geläufig. Andere kennen ihn von seiner journalistischen Tätigkeit in der Schweizer Medienlandschaft. Die Rede ist von Gottlieb F. Höpli. Ich habe ihn im Rahmen meiner Kurzreportage über das St.Galler Tagblatt abgefangen und mit ihm über die Zeitung und den Journalismus gesprochen.

Als Assessis brennt dieser Tage vielen von uns die Frage unter den Nägeln, wie sich andere Persönlichkeiten für ihre spätere Berufsrichtung entschieden haben. Deshalb wollte ich von Herrn Höpli wissen, wie er zum Journalismus kam. Er offenbart mir, dass (mehr …)


Freche Mäuler braucht das Land!

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Ein Gespräch mit dem ehemaligen Chefredaktor des St. Galler Tagblatts über unmündige Bürger, die berühmte Schwarmintelligenz  und Jörg Kachelmann natürlich.


Gottlieb F. Höpli war langjähriger NZZ-Redaktor und von 1994 bis 2009 Chefredaktor des St. Galler Tagblatts. Noch heute ist er beim Tagblatt als Autor und Kolumnist tätig. In seiner Freizeit widmet er sich unter anderem mit Hingabe dem Kirchenorgelspiel. Während der HSG-Startwoche ist er Experte der 25 Fallstudiengruppen Print.


Daniel Stricker: Herr Höpli, alle Referenten, denen ich bisher zuhören durfte, sehen den Qualitätsjournalismus durch die neuen Medien und die Gratiszeitungen bedroht. Doch kann man das Ganze nicht positiv sehen? Immerhin tendieren die Distributionskosten gegen Null, die Anzahl von News-Websites ist beinahe unüberschaubar gross und die Gratiszeitungen sorgen dafür, dass die Menschen mehr lesen denn je.

Gottfried F. Höpli: Das kann man auch so sehen. Gelesen wird tatsächlich mehr als früher. Nur ist vom grössten Unfug bis zum wichtigsten Ereignis alles im Netz, oder, wie Heribert Prandl in der „Süddeutschen“ sagt: “Die Datenmasse nimmt zu, Verarbeitung bleibt aus“. Aber wer filtert all diese Informationen?

Die Intelligenz der Masse.

Die berühmte Schwarmintelligenz? Zumindest im 20. Jahrhundert gibt es ein paar Argumente, die gegen diese Intelligenz sprechen. Zum Beispiel hätte es dann Hitler nicht geben dürfen.

Aber ist es nicht anmassend, der Masse diese Intelligenz abzusprechen? Die Konsequenz wäre doch, dass man der Demokratie auch nicht traut. (mehr …)


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