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The big thing: Bidding

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Gestern fand das Bidding & Beer im Meeting Point am Blumenbergplatz statt. Für alle, die ihre Probleme und Fragen zum brennenden Thema Bidding klären wollten, war dies der perfekte Anlass um bei günstigem Bier wie natürlich auch Longdrinks die Studentenschaftsmitglieder mit brennenden Fragen zu durchlöchern.

Wie verteilt man seine wertvollen Punkte so, dass man entweder ein frühes Wochenende Zuhause geniessen kann, oder, dass man für das nächste Jahr das Reflexionsfach besucht, das man persönlich am interessantesten oder einfachsten findet? Ja, es steht „langes Wochenende“ gegen die Option„favorisiertes Reflexionsfach“ und das Brutale ist: es gibt keinen Mittelweg. Das Bidding-System ist also ein kompromissloses Strategiespiel und wie man spielt, ist jedem selber überlassen.

Was ist überhaupt Bidding? Wir Studierenden müssen für jedes Semester unsere Interessen und deren Gewichtung auf die gewünschten Kurse setzen. Diese Gewichtung wird mittels den 1000, für uns verfügbaren Punkten ausgedrückt. Die Kurse werden dann nach absteigenden Intensitäten berücksichtigt und der Stundenplan für das nächste Semester festgelegt. Dieses elektronische Kursteilungverfahren ist im Servieportal (https://serviceportal.unisg.ch) zu finden.

Nun zu den Tipps und Tricks, die gestern am Bidding & Beer preisgegeben wurden.

  1. Entscheidet euch ob ihr aufs Freitagsmodell oder auf die Reflexionskompetenz setzt!
  2. Wenn ihr aufs Freitagsmodell biddet, dann durchgehend auf alle dazugehörigen Kurse.
  3. Achtet auch auf die Zeiten der LWA-, und BWL-Gruppen.
  4. Vermeidet gerade Zahlen beim Bidden.
  5. Und nicht vergessen: Biddingende ist am Donnerstag 12:00 Uhr!!! Erst dann werden die Bids verglichen.

Obwohl wir uns alle übers Bidding aufregen, können wir uns glücklich schätzen, dass wir nicht beliebig von der Verwaltung in Kurse eingeteilt werden oder gar die Kurse verlost werden. Das Bidding ist eigentlich ein sehr ökonomisches System: Durch die Punktezuordnung drücken wir unsere Zahlungsbereitschaft aus. Die „Kosten“ der Kurse entstehen durch unsere Vermutung von Angebot und Nachfrage. Die Herausforderung liegt darin, die anderen Studenten richtig einzuschätzen, wie auch seine eigene Bereitschaft Punkte zu setzen.

Nicht einmal die Studentenschaftler, die den Bidding & Beer- Abend veranstaltet haben, konnten eine eindeutige Antwort darauf geben, auf was man wie viel bidden sollte. Es ist jedem selber überlassen, was man mit seinen 1000 Punkten anstellen möchte. Langes Weekend, interessantere Vorlesungen, die besseren Dozenten oder der einfachste Reflexionskompetenzkurs?

Setze deine Prioritäten! Es gibt keine Kompromisse, nur gute Strategien.

Grafik: Lisa Jaeggli

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